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Website erstellen für Selbstständige: Baukasten, KI oder Agentur?

Baukasten wie Wix oder IONOS, KI wie ChatGPT oder doch eine Agentur: Es gibt heute mehr Wege als je zuvor, eine Webseite zu erstellen. Entscheidend ist aber nicht das Werkzeug, sondern ob am Ende eine Website entsteht, die ein klares Konzept hat und Anfragen erzeugt.

Stand: Oktober 2026

Teil der Serie

Dieser Artikel ist Teil unseres Ratgebers Website Aufbau – dort findest du den vollständigen Überblick.

Kurzantwort

Jeder Weg hat eine Stärke: Baukästen geben dir viel Spielraum und du änderst alles selbst. KI-Tools sind schnell. Agenturen bringen Konzept und Struktur mit. pixacontent verbindet diese drei Stärken: Du bekommst schnell eine durchdachte Struktur mit Texten aus deinen Antworten und änderst Texte und Design später selbst.

Wenn du selbstständig bist, nicht viel Zeit investieren willst, planbare Monatskosten magst und Änderungen gern selbst vornimmst, ist pixacontent der naheliegende Weg zum Ausprobieren, denn du siehst deine Website, bevor du zahlst. Eine Agentur lohnt sich vor allem, wenn du ein vollständig individuelles Design brauchst. Mehr dazu in der Entscheidungshilfe.

Keine Anmeldung nötig

Option 1

Website-Baukasten

Website-Baukästen sind der klassische Einstieg für Selbstständige, die ihre Webseite selbst erstellen wollen. Anbieter wie Wix, IONOS, Jimdo oder Squarespace ermöglichen es, Seite für Seite und Block für Block zusammenzubauen, ohne Programmierkenntnisse.

Vorteile

  • Geringe Kosten
  • Sofort startklar ohne technisches Vorwissen
  • Volle Kontrolle über Design und Inhalte

Nachteile

  • Keine Unterstützung beim Webseite-Konzept
  • Nutzer muss alle Inhaltsentscheidungen selbst treffen
  • Ergebnis oft ohne klare Website-Struktur

Das größte Problem liegt nicht in der Technik, sondern im fehlenden Webseite-Konzept. Die meisten Nutzer wissen nicht, welche Seiten sie brauchen, wie eine sinnvolle Website-Struktur aussieht und wie Inhalte aufgebaut sein müssen, damit sie Anfragen erzeugen. Der Baukasten zwingt den Nutzer dazu, all diese Entscheidungen selbst zu treffen, ohne Unterstützung oder Orientierung. Das führt häufig zu Websites, die zwar fertig aussehen, aber keine klare Struktur haben und deshalb kaum Anfragen erzeugen.


Option 2

KI-Website-Generatoren

KI-Tools können heute in Sekunden komplette Websites erstellen. Der Nutzer gibt meist einen kurzen Prompt ein, zum Beispiel: „Erstelle eine Website für meine Physiotherapiepraxis." Es gibt dabei zwei Varianten: Spezialisierte Website-Generatoren wie Wix ADI, Squarespace AI oder Durable liefern direkt eine klickfertige Seite im eigenen System. KI-Assistenten wie Claude oder ChatGPT liefern auf Anfrage fertigen HTML-Code, den man selbst auf einem Server oder Hosting-Anbieter einspielt. Beide Wege erzeugen schnell ein sichtbares Ergebnis.

Vorteile

  • Sehr schnelle Umsetzung
  • Niedrige Einstiegshürde
  • Sofort sichtbares Ergebnis

Nachteile

  • Kein systematisches Erarbeiten des Webseite-Konzepts
  • Struktur entsteht aus dem Prompt, nicht aus dem Unternehmen
  • Ergebnis wirkt häufig generisch

KI-Generatoren kennen das Unternehmen nicht ausreichend und stellen die entscheidenden Fragen nicht aktiv und strukturiert genug. Sie verlassen sich auf den Prompt, statt den Nutzer systematisch durch den Aufbau des Webseite-Konzepts zu führen. Das Ergebnis ist eine Website, die generisch wirkt und nicht aus dem konkreten Unternehmen heraus entwickelt wurde.

KI-Baukästen und KI-Assistenten: Was ist der Unterschied?

KI-Baukästen sind klassische Baukästen mit einer KI-Funktion. Du bekommst eine Seite im selben System, in dem sie auch gehostet wird. KI-Assistenten liefern Texte oder Code, den du selbst in eine Website einbauen und hosten musst. Beides funktioniert am besten, wenn du genaue Angaben machst und das Ergebnis prüfst: Je allgemeiner der Prompt, desto allgemeiner die Seite.


Das eigentliche Problem

Warum beide Ansätze an derselben Stelle scheitern

Der entscheidende Unterschied ist nicht „KI oder kein KI", sondern ob der Nutzer aktiv durch die Website-Struktur geführt wird.

Baukästen und KI-Generatoren scheitern am selben Punkt: Sie erzeugen kein sauberes, durchdachtes Webseite-Konzept. Der Grund ist unterschiedlich, aber das Ergebnis ist ähnlich. Beim Baukasten kennt der Nutzer die richtige Website-Struktur nicht und baut sie deshalb nicht korrekt auf. Bei der KI fehlt das Wissen über das konkrete Unternehmen, weil es nicht systematisch erfragt wird.

Eine gute Website entsteht nicht allein aus Texten oder Design. Sie entsteht aus einem klaren Webseite-Konzept, das folgende Fragen beantwortet:

Diese Website-Struktur entsteht weder im Baukasten automatisch, noch wird sie von KI-Systemen konsequent erarbeitet.


Option 3

Agenturen

Eine Webagentur übernimmt die gesamte Umsetzung. Konzept, Design, Texte und Technik liegen in einer Hand. Für Selbstständige, die weder Zeit noch Lust haben, sich selbst mit dem Thema zu beschäftigen, ist das auf den ersten Blick die komfortabelste Lösung.

Vorteile

  • Professionelle Umsetzung durch erfahrene Fachleute
  • Kein eigener Aufwand für Design oder Technik
  • Individuelle Gestaltung statt Vorlage

Nachteile

  • Hohe Kosten, oft ab mehreren Tausend Euro
  • Langer Prozess mit vielen Abstimmungsrunden
  • Qualität des Webseite-Konzepts hängt stark von der Agentur ab

Der offensichtlichste Nachteil sind die Kosten. Eine professionell umgesetzte Agenturwebsite beginnt in der Regel bei mehreren Tausend Euro und kann je nach Umfang deutlich teurer werden. Für viele Selbstständige, Therapeuten oder Handwerker ist das schlicht keine realistische Option.

Hinzu kommt der Zeitaufwand. Ein Agenturprojekt bedeutet Briefings, Feedbackrunden, Korrekturschleifen und Abstimmungsgespräche. Bis die Website live ist, vergehen oft Wochen oder Monate.

Ob die fertige Website eine klare, durchdachte Website-Struktur hat, hängt stark von der jeweiligen Agentur ab. Manche Agenturen erarbeiten das Webseite-Konzept systematisch aus dem Unternehmen heraus. Andere setzen primär auf gutes Design und überlassen die inhaltliche Struktur weitgehend dem Kunden. Es lohnt sich deshalb, vor der Beauftragung konkret zu fragen, wie die Agentur an Konzept und Inhalte herangeht.

Für wen geeignet

Agenturen sind eine gute Wahl, wenn das Budget vorhanden ist, die Zusammenarbeit aktiv gestaltet werden kann und ein individuelles Ergebnis klar im Vordergrund steht. Für Selbstständige, die schnell und kosteneffizient eine strukturierte Website benötigen, sind andere Wege oft besser geeignet.


Option 4

Geführter Website-Prozess (KI + Struktur)

Hier setzt Pixacontent an. Statt den Nutzer selbst entscheiden zu lassen oder nur einen Prompt einzugeben, wird er gezielt durch die entscheidenden Fragen des Webseite-Konzepts geführt:

Diese Informationen werden strukturiert erfasst und anschließend in eine Website übersetzt. Das Ergebnis ist keine generische Vorlage, sondern eine Website für Selbstständige, Therapeuten oder Handwerker, die aus dem konkreten Unternehmen heraus entstanden ist.

Der entscheidende Unterschied

Baukästen und KI-Generatoren scheitern nicht an der Technologie. Sie scheitern daran, dass das Webseite-Konzept und die Website-Struktur nicht aktiv aus dem Unternehmen herausgearbeitet werden. Pixacontent löst genau dieses Problem: Die Struktur entsteht nicht zufällig, sondern durch einen geführten Prozess.


Der Vergleich

Baukasten, KI oder Agentur im Vergleich

Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick. Die Kosten sind Richtwerte mit Stand Oktober 2026, prüfe vor der Entscheidung die aktuellen Tarife.

BaukastenKI-ToolAgenturpixacontent
Zeit bis die Website live gehen kann
Tage bis Wochen
Stunden bis Tage
Wochen bis Monate
Stunden
Kosten (netto)
ca. 10 bis 150 € im Monat, auch kostenlos möglich
ab ca. 25 $ im Monat
ab mehreren Tausend € einmalig
19 € oder 29 € im Monat
Aufbau und Texte
du planst und schreibst
KI schreibt, du prüfst
Konzept inklusive
aus deinen Antworten
Selbst ändern
ja
per Prompt im Tool
meist über die Agentur
ja
Design
Vorlagen
vom Prompt abhängig
individuell
Designs zur Auswahl
Kontakte und Termine
oft Zusatz-App
nicht enthalten
gegen Aufpreis
inklusive

stark   teilweise   eher schwach. Die Zeit bis live meint eine kleine Website mit Struktur, Texten und Pflichtangaben, nicht nur die erste Seite. Alle Bewertungen sind Einschätzungen, keine Messungen.

Alle Preise ohne MwSt. Die Spannen der Baukästen stammen von den Anbietern und sind von Preisen inklusive MwSt. auf netto umgerechnet: Wix ca. 13 bis 149 €, Squarespace ca. 17 bis 84 €, Jimdo ca. 10 bis 42 €. Mehrere Anbieter haben zusätzlich einen kostenlosen Tarif. Er läuft über eine Subdomain des Anbieters und ist für einen professionellen Auftritt in der Regel nicht geeignet. Preise ändern sich, Stand Oktober 2026.

Zum Design: Bei Baukästen ist ein Wechsel der Vorlage nach dem Start oft nicht vorgesehen. Bei Wix geht es laut Wix-Support nicht, bei der aktuellen Squarespace-Version nicht mehr im klassischen Sinn. Bei pixacontent kannst du das Design später wechseln, deine Inhalte bleiben erhalten.


Kosten

Was kostet eine Website in drei Jahren?

Ein einfaches Rechenbeispiel zeigt Größenordnungen. Es sind keine Angebote, die Annahmen stehen jeweils dabei. Alle Beträge sind ohne MwSt. gerechnet, die Angaben zu Lovable stammen von der Preisseite des Anbieters (Stand Oktober 2026), prüfe sie vor der Entscheidung.

WegAnnahmeKosten in 36 Monaten
BaukastenTarif im mittleren Bereich für 15 € im Monat, 15 € Domain im Jahrca. 585 €, dazu deine Arbeitszeit
KI-Tool (Beispiel Lovable)Pro-Abo für ca. 25 $ im Monat, eigene Domain möglichrund 900 $, dazu Credits bei vielen Änderungen und deine Arbeitszeit
Agentur4.000 € einmalig, 40 € Hosting und Pflege im Monatca. 5.440 €
pixacontent (Basis)19 € im Monat, Domain und Hosting inklusive684 €

KI-Tools sind schwer zu vergleichen: Der Abo-Preis ist niedrig, bezahlt wird aber mit Credits, und je mehr du änderst, desto mehr brauchst du. Dazu kommt, dass Struktur, Texte und rechtliche Angaben bei dir bleiben. Beim reinen Geldbetrag liegen Baukasten, KI-Abo und pixacontent in derselben Größenordnung, der Preis entscheidet hier wenig. Wichtiger ist, was du dafür bekommst: Beim Baukasten planst, baust und schreibst du alles selbst, bei pixacontent entsteht aus deinen Antworten eine strukturierte Website, die du anschließend anpasst. Die Agentur ist die teuerste Variante, dafür bekommst du ein individuelles Design nach deinen Wünschen. Frag bei jedem Angebot außerdem nach, was Änderungen nach der Veröffentlichung kosten.


Entscheidungshilfe

Welcher Weg passt zu wem?

Keine Anmeldung nötig · Bezahlt wird erst, wenn die Website dir gefällt

Wann pixacontent nicht passt

Wenn du einen Onlineshop mit Warenkorb brauchst oder ein vollständig individuelles Design nach eigenen Entwürfen, sind eine Agentur oder ein darauf ausgelegtes Shop-System die bessere Wahl.


Typische Fehler

Fünf typische Fehler bei der Entscheidung


Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Baukasten, KI und Agentur

Das hängt davon ab, wie viel Zeit du investieren willst und wie individuell das Design sein soll. Ein Baukasten passt, wenn du gern selbst baust und weißt, welche Seiten du brauchst. Ein KI-Tool liefert schnell eine Skizze, die du prüfen und ergänzen musst. Eine Agentur lohnt sich bei einem vollständig individuellen Design. Wenn du selbstständig bist, nicht viel Zeit investieren willst und Texte und Design später selbst ändern möchtest, versuch es mit einem geführten Prozess wie pixacontent: Du beantwortest Fragen zu deinem Angebot, siehst deine Website und entscheidest danach, ob du sie nutzt.
Ein Baukasten gibt dir Vorlagen und volle Kontrolle, du entscheidest aber allein über Aufbau und Texte. Ein KI-Generator liefert schneller einen ersten Stand, Struktur und Texte hängen aber vom Prompt ab und brauchen Prüfung. Wenn du weder bei Aufbau noch bei Texten bei null anfangen willst, ist ein geführter Prozess wie pixacontent eine dritte Möglichkeit: Ein Fragebogen erfasst dein Angebot, daraus entstehen Seiten und Texte, die du anpasst.
Kläre zuerst dein Angebot und deine Zielgruppe, lege dann die Seiten fest (meist Start, Leistungen, Über mich, Kontakt und Impressum), schreibe die Texte und ergänze die Pflichtangaben. Das lässt sich mit einem Baukasten selbst machen. Schneller geht es mit einem geführten Prozess wie pixacontent: Du beantwortest Fragen zu deinem Angebot, Struktur und Texte entstehen daraus, du siehst deine Website vor der Bezahlung und passt sie bei Bedarf an.
Als Startpunkt ja. Die Tools liefern schnell eine sichtbare Seite. Struktur, Texte und rechtliche Angaben solltest du aber prüfen und ergänzen, weil sie aus einem kurzen Prompt entstehen und nicht aus einer systematischen Erfassung deines Angebots. Ein Weg dazwischen sind geführte Prozesse wie pixacontent, bei denen die KI aus deinen Antworten auf gezielte Fragen arbeitet.
Wenn Budget vorhanden ist und ein individueller Markenauftritt im Vordergrund steht, ja. Eine Agentur übernimmt Konzept, Design, Texte und Technik, braucht dafür aber meist Wochen bis Monate und beginnt in der Regel bei mehreren Tausend Euro. Für Selbstständige, die schneller eine strukturierte Website brauchen und Änderungen selbst vornehmen möchten, sind ein Baukasten oder ein geführter Prozess wie pixacontent oft passender.
Das hängt vom Weg ab. Kostenpflichtige Tarife von Website-Baukästen liegen netto grob zwischen 10 und 150 € im Monat, dazu gibt es kostenlose Tarife, die über eine Subdomain des Anbieters laufen und für einen professionellen Auftritt in der Regel nicht geeignet sind. KI-Tools wie Lovable bieten Abos ab etwa 25 $ im Monat, eine Agenturwebsite beginnt meist bei mehreren Tausend Euro einmalig. pixacontent kostet 19 € oder 29 € zzgl. MwSt. im Monat, Domain und Hosting sind inklusive. Preise ändern sich, der Stand dieser Angaben ist Oktober 2026.
Das hängt vom Weg ab. Mit einem Baukasten brauchst du typischerweise mehrere Tage, je nachdem, wie viel du selbst schreibst. KI-Tools liefern in Minuten einen ersten Stand, den du nacharbeitest. Agenturprojekte dauern oft Wochen bis Monate. Mit einem geführten Prozess wie pixacontent geht es in Stunden.
Ein geführter Website-Prozess ersetzt den leeren Editor und den einzelnen Prompt durch gezielte Fragen zu Leistungen, Zielgruppen und typischen Problemen deiner Kunden. Aus den Antworten entstehen Seitenstruktur und Texte, die du prüfst und anpasst. pixacontent arbeitet so: Es führt dich durch die Fragen, erstellt daraus deine Website und lässt dich sie ansehen, bevor du zahlst.
Das ist je nach Anbieter unterschiedlich. Bei Baukästen ist ein Wechsel der Vorlage nach dem Start oft nicht vorgesehen: Bei Wix geht es laut Wix-Support nicht, bei der aktuellen Squarespace-Version nicht mehr im klassischen Sinn. Bei pixacontent kannst du das Design auch nach dem Start wechseln, deine Inhalte bleiben erhalten.
Mindestens ein Impressum und eine Datenschutzerklärung, je nach Beruf zusätzliche Angaben. Das ist keine Rechtsberatung. Mehr dazu im Ratgeber zur Struktur einer Unternehmenswebsite.

Weiterlesen

So sieht der geführte Weg für deine Branche aus: Website für Dienstleister, Website für Therapeuten oder Website für Gründende. Wenn du eine Agentur in Erwägung ziehst: pixacontent als Alternative zur Webagentur.

Fazit

Jede Option hat ihre Berechtigung. Entscheidend ist, welche Voraussetzungen ein Unternehmen mitbringt und ob am Ende ein klares Webseite-Konzept mit einer durchdachten Website-Struktur entsteht.

Baukasten (Wix, IONOS, Jimdo) Günstig und flexibel, aber ohne Führung durch Webseite-Konzept und Inhalte.
KI-Assistent (Claude, ChatGPT u.a.) Schnell und flexibel, aber ohne systematisches Erarbeiten der Website-Struktur.
Agentur Professionell und individuell, aber kosten- und zeitintensiv.
Geführter Prozess (Pixacontent) Webseite-Konzept entsteht durch gezielte Fragen, nicht durch Zufall.